DAS WICHTIGSTE ZUERST: Ich habe meine ersten wilden Kängurus
gesehen!!
...Und zwar im Urlaub mit meiner Gastfamilie auf dem Weg nach Fraser Island. Aber dazu später mehr oder wie es hier so schön heißt: „First things first“ - der Bericht über meine letzten sieben Tage.
...Und zwar im Urlaub mit meiner Gastfamilie auf dem Weg nach Fraser Island. Aber dazu später mehr oder wie es hier so schön heißt: „First things first“ - der Bericht über meine letzten sieben Tage.
Endlich war er wieder da. Der wichtigste Tag der Woche. Der
heilige freie Samstag stand vor der Tür. Da ich mir vorgenommen habe, jedes Mal
aus dem Alltag zu entkommen und damit jeden Samstag, komme was wolle, ein neues
Abenteuer erlebt werden muss, ging es diesmal Wandern. Ich gebe zu, mit der
Naturverbundenheit in Deutschland hat‘s ein bisschen gehapert – ich weiß, dass
man die 700m von Zuhause bis zum Rewe theoretisch auch laufen könnte – aber Leute...was
soll ich machen. Ich bin halt auf der Flucht, da kann es schonmal vorkommen,
dass man seine Faulheit überwindet.Also ging es, gekleidet wie der letzte Wandersbursche (sogar strebermäßig mit Insektenspray und Rucksack) in der Frühe die Mädels abholen, zu Woolworths Kalorienbomben kaufen und dann ab zu den Glass House Mountains. Es war wirklich super schön – wir hatten nur ein Problem...Wir waren zu früh fertig. Jetzt schon wieder zur Gastfamilie? Zum Kindergeschrei? Zu den nicht-gerade-nach-Rosen-duftenden Windeln? So kam es tatsächlich. Fünf Mädels. In Australien. Wissen nichts mit sich anzufangen. (Außer Wandern). Wir sind wahre Helden :D.
Aaaaber alles geschieht aus einem Grund. Ich hatte so genug
Zeit, um mich aus meinem Faschingskostüm zu schälen, zu duschen und schnell zum
Bottleshop zu rasen (diesmal natürlich mit dem Auto, nicht zu Fuß – so wie es
sich gehört). Ich war bereit für die Hausparty meiner Nachbarin. Sowas von
bereit. Ihre Gastfamilie ist im Urlaub und sie ist daheim und muss das Haus hüten.
Natürlich bekommt sie dafür ihr normales Gehalt (Warum kann mir sowas nicht
passieren??).In Vorbereitung auf den nächsten Arbeitstag hab ich mir richtig gegönnt und mein Leben genossen – so wie es sich für eine 23-Jährige Hartzerin in Australien gehört. Denn schon zu diesem Zeitpunkt wusste ich: Der Stress wird kommen – ganz bestimmt!

Und er kam auch und zwar mit voller Wucht an einem Dienstag. Der Tag der Abreise in den „Urlaub“. Eine kurze Zusammenfassung: Ich befand mich für kurze Zeit in der Hölle. Doch rückblickend muss ich sagen, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Denn in unserem kleinen Ort in der Nähe von Noosa gibt es tatsächlich eine deutsche Bäckerei!! Das Brot ist hier nicht nur Möchte-gern-Brot, sondern schmeckt wirklich wie in Deutschland. Ich hätte heulen können, sag ich euch. Ich hatte ein Paar Frankfurter Würstchen mit SÜSSEM Senf, Salat, Brot, EINER sauren Gurke und (eiskaltem)Sauerkraut. Ein bisschen australischer Flair darf auch in einem deutschen Menü nicht fehlen.
Ps. Das Internet ist hier schrecklich laaaangsam. Fotos lade
ich hoch, wenn ich wieder in Brisbane bin ;)

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